Testosteron
Welchen Einfluss hat Testosteron auf den männlichen Organismus? Das androgene Hormon Testosteron wird bei Männern in den Hoden und in den Zellen der Nebennieren gebildet. Seine nicht zu vernachlässigende Rolle hat es bereits in der frühen Pubertät, in der es zu einer massiven Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale kommt, zu denen zum Beispiel männliche Behaarung, Stimmbruch und ein deutlicher Zuwachs an Muskel- und Knochenmasse gehören. Manche Studien erwähnen sogar eine Wirkung von Testosteron schon bei kleinen Säuglingen männlichen Geschlechts im Alter von 4 – 6 Monaten, wenn sich im Gehirn unter seinem Einfluss der „männliche“ Teil des künftigen Erwachsenen formt. Einen wesentlichen Einfluss auf eine Reihe körperlicher und psychischer Funktionen hat es aber erst im produktiven Alter, in dem es außer der für Männer typischen Kampfbereitschaft auch auf die sportliche Leistungsfähigkeit wirkt. Bei einem Absinken des Testosteronspiegels, der sich im Laufe des Lebens ändert und oft leider mit dem Alter sinkt, kommt es zu einer Reihe ungünstiger Auswirkungen. Was verursacht ein niedriger Testosteronspiegel? Zu einem natürlichen Rückgang der Testosteronproduktion kommt es etwa nach dem 35. Lebensjahr. Die ersten Anzeichen spüren Männer jedoch erst etwa ein Jahrzehnt später. Der gesenkte Spiegel schlägt sich nicht nur in der Qualität des Sexuallebens negativ nieder, sondern auch im Aussehen und in der Psyche des Einzelnen. Größere Müdigkeit verursacht einen Rückgang der Produktivität, eine Abnahme der Muskelmasse und eine Zunahme des Fettgewebes vor allem im Bauchbereich. Mit diesen Problemen gehen oft auch Osteoporose und Gelenkschmerzen einher. Ein Absinken des Testosterons kann weiter zum Beispiel eine Verschlechterung des Gedächtnisses, Libidostörungen, Impotenz, eine schlechtere Muskelregeneration, Schlafstörungen oder Konzentrationsunfähigkeit zur Folge haben. Beim Sport sichert Testosteron viele wichtige Prozesse Den Testosteronspiegel im Normbereich zu h…