Seine Majestät, die KNIEBEUGE

Warum ist sie der König der Übungen? Zweifellos hat sie den Thron dank ihrer unglaublichen Effektivität bestiegen, dank der Fähigkeit, praktisch die Muskeln des ganzen Körpers zu aktivieren und die Ausschüttung wichtiger anaboler Hormone zu stimulieren. Trotzdem finden sich immer wieder Nörgler mit der hartnäckigen Frage: Warum ist die Beinpresse nicht der König der Übungen? Erfahrene Sportler lächeln darüber nur, meist halten sie es nicht einmal für nötig, zu argumentieren. Sie wissen einfach Bescheid, haben genug Erfahrung und müssen sich auf solche Debatten nicht einlassen. Wir versuchen, denen die richtigen Antworten zu liefern, die sie brauchen. AN DER BEINPRESSE SCHAFFE ICH MEHR GEWICHT, WARUM SOLLTE ICH KNIEBEUGEN MACHEN? Eine der häufigsten Fragen, denen Sie in diesem Zusammenhang begegnen. Der Sportler argumentiert damit, dass manche Jungs an der Beinpresse über 400 kg auflegen. Mit so einem Gewicht würden sie nie eine Kniebeuge schaffen. Und wenn höhere Gewichte mehr Kraft und Masse aufbauen, wäre es dann nicht besser, der Beinpresse den Vorzug zu geben? Nein, wenn Sie sich die Details der Ausführung beider Übungen genau ansehen. KNIEBEUGEN – wie hier bereits gesagt – aktivieren praktisch den ganzen Körper. Die Hauptrolle spielen natürlich die Oberschenkel- und Gesäßmuskeln, aber auch die Waden, die Rumpfmuskulatur und weitere Partien der oberen Körperhälfte müssen arbeiten. Die Hantel halten Sie auf dem Rücken, ihr Gewicht wirkt also wirklich auf den ganzen Körper. Sie müssen das Gleichgewicht halten, die Last in der richtigen Position und dazu mit gleichzeitiger Bewegung in Hüften, Knien und Sprunggelenken die Kniebeuge ausführen. DIE BEINPRESSE führen Sie in einer völlig anderen Ausgangsposition aus, nämlich auf dem Rücken liegend. Die Last drücken Sie dabei mit den Beinen, sie wirkt also praktisch ausschließlich auf die untere Körperhälfte. Den Rumpf spannen Sie an, aber er hat eine Stütze, weder seine Position noch die Wirkung des Gewichts auf die Mu…