Wie atmet man beim Training richtig?
Jeder Muskel im Körper braucht eine ausreichende Sauerstoffzufuhr, um seine Funktion voll erfüllen zu können. Aus diesem einfachen Grund ist der richtige Atemrhythmus beim Training entscheidend. Eine flache oder angehaltene Atmung kann außerdem weitere Probleme verursachen, wie zum Beispiel eine erhöhte Laktatansammlung in den Muskeln, Muskelschmerzen, Ohnmacht oder einen Anstieg des Blutdrucks. Eine gewisse Aufklärung hat es in dieser Hinsicht in den letzten Jahren bereits gegeben, dennoch trifft man vor allem bei Anfängern auf einen ungünstig eingestellten Atemstereotyp, der ihre Leistung erheblich begrenzt. Wie atmet man also beim Training und woran erkennt man, dass man es richtig macht? Beim Anspannen des Muskels ausatmen, beim Loslassen einatmen Die richtige Atmung bei der Ausführung jeder Übung lässt sich einfach aus der Kontraktion und Entspannung des Muskels ableiten. Konkret sollten Sie in der Zugphase ausatmen und in der Entspannungsphase einatmen. Ein- und Ausatmung erfolgen immer über den gesamten Bewegungsumfang. Zur Veranschaulichung führen wir einige Beispiele an: Wie man bei der Kniebeuge atmet – bei der Abwärtsbewegung in die Kniebeugung atmen Sie ein, bei der Aufwärtsbewegung in den Stand atmen Sie aus. Atmung bei Sit-ups – nach oben beim Anspannen der Bauchmuskeln ausatmen, bei der Abwärtsbewegung zur Matte einatmen. Wie man beim Liegestütz atmet – im Verlauf des Liegestützes nach unten atmen Sie ein, bei der Aufwärtsbewegung atmen Sie aus. Atmung beim Laufen – jeden dritten Schritt einatmen und die folgenden drei Schritte ausatmen. Training der Zwerchfellatmung Neben dem Krafttraining ist es wichtig, auch bei alltäglichen Tätigkeiten auf einen richtigen Atemstereotyp zu achten. Nur so sichern Sie nämlich dem Gehirn eine ausreichende Sauerstoffversorgung und beugen der Überlastung der Atemhilfsmuskulatur vor, die oft hinter Kopf-, Schulter- und Halswirbelsäulenschmerzen steckt. Die richtige Atemart, die Sie natürlicherweise beherrschen sollten,…