Tagebuch aus der Fitnesswelt – Michal Komosný
Michal, wir wissen, dass du ein Fitness-Liebhaber bist, aber uns würde interessieren, was der erste Impuls war, der dich zum Training und zur Trainertätigkeit geführt hat? „Schon von klein auf hat es mich zu allen möglichen Sportarten gezogen, am längsten bin ich beim Fußball geblieben, und nebenbei habe ich schon in der Grundschule angefangen, mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren, um eine bessere Kondition für den Fußball zu haben und um auch ein bisschen auszusehen, nicht wahr. In der Mittelschule bin ich angefangen ins Fitnessstudio zu gehen und nach und nach alle Trainingsstile und Techniken auszuprobieren, genauso war es mit dem Essen für die bestmögliche Leistung. Zur Trainertätigkeit bin ich knapp ein Jahr nach dem Schulabschluss gekommen, als ich mich entschieden habe, dass ich wirklich das machen will, was mir Spaß macht. Den Ernährungskurs habe ich schon mit 18 Jahren gemacht und danach den Trainerkurs, aber nichts ersetzt sicher die eigenen Erfahrungen aus der Wettkampfvorbereitung und die Erfahrungen mit verschiedenen Kunden, die unterschiedliche Ziele haben.“ Wenn du auf deine Fitness-Anfänge zurückblickst, gibt es etwas, das du heute anders machen würdest? „Ich glaube, ich würde nichts ändern; wenn ich früher etwas falsch gemacht habe, dann glaube ich, dass ich daraus gelernt habe und dass es von Nutzen war. Vielleicht mache ich auch jetzt etwas so und in ein paar Jahren mache ich es anders, aber das ist die natürliche Entwicklung, die jeder durchmachen muss.“ Du bist Wettkämpfer in der Kategorie Physique, aber auf tschechischen Bühnen sehen wir dich nur mit Mühe. Wie ist das möglich, und warum gibst du ausländischen Wettkämpfen den Vorzug vor den tschechischen? „Na ja, ich starte jetzt etwa im 6. Jahr und natürlich bin ich am Anfang bei tschechischen Wettkämpfen angetreten und habe sie alle ausprobiert.:) Vielleicht verbinde ich deshalb Wettkämpfe lieber mit ein paar Urlaubstagen an einem Ort, an dem ich noch nicht war, um neben dem Wettkampf…